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Die ersten acht Wochen nach der Geburt werden auch Wochenbett genannt. In dieser Zeit stellt sich der Körper der Mutter wieder auf den »nicht schwangeren« Zustand um und auf die Stillzeit ein.
Das Kind muss sich an die neue Umgebung außerhalb des Mutterleibes gewöhnen. Daher benötigen vor allem Mutter und Kind, aber auch der Vater, in dieser Zeit viel Ruhe um Kraft zu sammeln und sich an die neue Situation als Familie einzustellen.
Die Überwachung des Wochenbettes gehört zu den ausgewiesenen Tätigkeiten einer Hebamme.
Bis zum 10. Tag nach der Geburt haben Sie Anspruch auf mindestens einen täglichen Besuch der Hebamme. Bis Ihr Kind acht Wochen alt ist, können Sie uns darüberhinaus noch 16-mal um Rat bitten und bis zum Ende der Stillzeit weitere viermal. Diese Leistungen werden von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet.
Die Termine werden nach Ihren Bedürfnissen in der Häufigkeit langsam abnehmen, so dass Sie nach acht Wochen gestärkt und sicher im Umgang mit Ihrem Kind und der neuen Rolle als Eltern sind.
Bei Stillproblemen sind Hebammen immer die ersten richtigen Ansprechpartnerinnen.
Die Hebamme wird im Wochenbett folgende Vorgänge beobachten:
- Rückbildung der Gebärmutter
- Milchbildung der Brüste
- Beurteilung des Stillvorganges
- Wundheilung von Geburtsverletzungen
- Beratung zum Umgang mit dem Kind
- Ernährungsberatung bei Flaschenernährung
- Abheilung des Nabels
- Gewichtsentwicklung des Kindes
- Beurteilung der gesamten kindlichen Entwicklung
Bei den Besuchen Ihrer Hebamme werden alle Ihre aktuellen Fragen geklärt. Selbstverständlich gibt es auch Informationen bei Fragen zum Tragen des Kindes (z.B. Tragetuch), der Verhütung in der Stillzeit und zu den ersten Möglichkeiten der Rückbildungsunterstützung zu Hause.
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